Google mach Schluss mit Buzz

Montag, 17. Oktober 2011
Google möchte sich ganz auf sein soziales Netzwerk konzentrieren
Google möchte sich ganz auf sein soziales Netzwerk konzentrieren
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Google Kalifornien Twitter Bradley Horowitz


Aus für Buzz: Google beendet seinen ersten Versuch, ein eigenes soziales Netzwerk zu starten. Um erfolgreich zu sein, müsse man seine Energie auf vielversprechende Projekte beschränken und andere wiederum abschließen, lässt das Unternehmen per Blogeintrag verlauten. In Zukunft will sich das Unternehmen aus Mountain View, Kalifornien, deswegen ganz auf Google + konzentrieren. Auch von anderen Diensten trennt sich Google. Dazu gehört etwa der Twitter-Klon Jaiku, den Google 2007 unter großen Erwartungen gekauft hatte. Der Kurznachrichtendienst soll am 15. Januar 2012 abgeschaltet werden. Damit den Usern keine Daten verloren gehen, sollen alle gespeicherten Inhalte via Google Takeout gesichert werden können. iGoogle, mit dem Google-Nutzer ihre Suchvorgänge personalisieren konnten, bleibt als Produkt bestehen. Allerdings werden ebenfalls Mitte Januar kommenden Jahres die Möglichkeiten zum Vernetzen mit anderen Google-Nutzern entfernt.

"Wir haben eine Menge aus Produkten wie Buzz gelernt und nutzen dieses Wissen jeden Tag für Produkte wie Google +", schreibt Bradley Horowitz, Vice President Products bei Google, auf dem offiziellen Google-Blog. Die Botschaft dieses Frühjahrsputzes ist klar: Google + soll zum Superstar des Internetgiganten aufgebaut werden. Derzeit ist das ehrgeizige Projekt auf einem gute Weg: Seitdem alle Zugangsbeschränkungen weggefallen sind, wuchs Google + laut "Süddeutscher Zeitung" auf 40 Millionen Mitglieder, Internet Wolrd Business schreibt gar von 50 Millionen. ire
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