Google investiert in Offshore-Stromnetz

Mittwoch, 13. Oktober 2010
Die Atlantic Wind Connection entsteht vor der Atlantikküste der USA
Die Atlantic Wind Connection entsteht vor der Atlantikküste der USA
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Google investiert weiter in neue Felder abseits seines Kerngeschäftes. Wie der Internetkonzern in seinem Blog mitteilt, beteiligt er sich am Aufbau eines Offshore-Stromnetzes vor der US-amerikanischen Atlantikkküste. Die Investition in regenerierbare Energien ist dabei nicht ganz uneigennützig: Strom dürfte angesichts der riesigen Rechenzentren des Konzerns ein nicht unerheblicher Kostenfaktor für Google sein. Die Atlantic Wind Connection (AWC) soll sich über rund 350 Meilen entlang der mittleren Atlantikküste der USA erstrecken und einen gigantischen Windpark mit insgesamt 6000 Megawatt Kapazität an das Stromnetz auf dem Festland anschließen. Die Anlage soll bis zu 1,9 Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Das Projekt biete "ein solides wirtschaftliches Ergebnis und helfe dabei, den Aufbau von Offshore-Windparks zu beschleunigen - es ist also sowohl ein gutes Geschäft, als auch gut für die Umwelt", begründet Rick Needham, Green Business Operations Director von Google, die Investition. dh
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