Google Street View ist noch fehlerhaft: Häuser bleiben trotz Antrag unverpixelt

Donnerstag, 04. November 2010
Fehlerhafter Testlauf für Google Street View
Fehlerhafter Testlauf für Google Street View

Nach dem Start von Google Street View am Dienstag sind nun erste Fehler bekannt geworden. Häuser, die von Google auf Antrag von Usern verpixelt werden sollten, waren laut Spiegel Online in manchen Perspektiven gestern immer noch oder zumindest teilweise sichtbar. Dieser Fehler ist zunächst nur bei Anwendung auf dem iPhone, iPod touch oder dem iPad aufgetreten. Daraufhin hat Google die entsprechenden Bilder zur Bearbeitung vom Netz genommen.  Laut Google, werden für den Street View Dienst zwei Datensätze verwendet: die Rohdaten und die Auslieferungsdaten. Das sind diejenigen Daten, die der User letztendlich auf seinem Browser sehen kann. Für den Testlauf wurden zunächst nur die Auslieferungsdaten verpixelt, die Rohdaten blieben unverändert. Aufgrund des Fehlers wurden jedoch die unveränderten Rohdaten an das iPhone gesendet beziehungsweise die Auslieferungsdaten erst verzögert hinzugeladen.

Gegenüber dem Nachrichtenportal Spiegel Online erklärte Google Pressesprecher Kay Oberbeck, dass es sich dabei wohl um einen Fehler der Google-Maps-Anwendung handele, die genaue Ursache sei aber noch nicht gefunden. Die Techniker des Unternehmens würden jedoch daran arbeiten, die Fehlerquelle zu finden und zu beseitigen. Für die 20 großen Städte die folgen sollen wird Google eine andere Verpixelungstechnik verwenden, um solche Fehler zu vermeiden. hor
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