Google Buzz macht Gmail zum sozialen Netzwerk

Dienstag, 09. Februar 2010
Google hat seinen neuen Dienst Google Buzz vorgestellt
Google hat seinen neuen Dienst Google Buzz vorgestellt

Apple, Google und Microsoft sind nach Marktkapitalisierung die größten IT-Unternehmen weltweit. Und seit geraumer Zeit liefern sich die Stars der Digitalwirtschaft einen Dauerwettstreit bei Hardware, Software und Internet-Anwendungen. Im Rahmen einer Pressekonferenz kündigte Google nun weitere Innovationen an - den Twitter-Rivalen Google Buzz. Es ist schon erstaunlich, was die großen Drei allein in den vergangenen Monaten an aufsehenerregenden Produkten auf den Markt gebracht haben: die Suchmaschine Bing (Microsoft), das Handy Nexus One (Google), das iPad (Apple) - jeder wildert in den Gefilden des anderen. "Seien es Hardware, Software, Onlinewerbung, Onlineservices, wie Websuche, Navigation und Cloudcomputing oder das Angebot von Mediencontent wie Spiele, Musik oder Bücher - das Dreigespann ist schon da", schreibt die "FTD" ehrfürchtig.

Diesmal ist Google an der Reihe - mit einem eigenen Microblogging-Dienst, der so Focus Online, Elemente von Twitter und Facebook aufgreift, aber darüber hinaus geht. Focus Online schreibt: "Buzz enthält mehrere Neuheiten. Ein Nutzer kann automatisch sehen, was seine Freunde innerhalb des Dienstes machen. So sieht er beispielsweise, welche Links jemand anderes gepostet hat. Andere Google-Services werden in den neuen Dienst integriert. Dazu gehören der Bilderdienst Picasa und die Videoplattform YouTube. Videos und Fotos können direkt innerhalb von Buzz angesehen werden. Wie bei Facebook kann man markieren, ob man etwas mag oder nicht, und alles kommentieren." Produktmanager Todd Jackson über den Dienst, der in Google Mail integriert ist: "Es ist eine komplette neue Welt innerhalb von Google Mail." In einem über Youtube verbreiteten Video erklärt das Unternehmen die wichtigsten Funktionen von Google Buzz. vs
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