Goldmedia rechnet mit starkem Wachstum bei Call Media

Freitag, 25. Februar 2005

Telefonmehrwertdienste werden für Radio- und TV-Sender zu einer immer bedeutenderen Einnahmequelle. Die nationalen TV-Vollprogramme generierten im vergangenen Jahr durchschnittlich rund 8 Prozent ihrer Einnahmen aus Call-TV-Diensten, die Spartenprogramme bis zu 40 Prozent. Für Call Radio gibt es weiterhin einen deutlichen Nachholbedarf. Bei den meisten Radiosendern liegt der Anteil der Call-Dienste am Gesamterlös derzeit noch unter 3 Prozent.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Berliner Medienberatung Goldmedia im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien. Das Wachstumspotenzial der Dienste wird auf rund 30 Prozent der Bevölkerung beziffert, die durchschnittliche Zahlungsbereitschaft auf monatlich über 6 Euro. Als Hauptmotivation, an Call-Media-Diensten teilzunehmen, nennen die meisten Nutzer Gewinnmöglichkeiten. ps
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