GfK-Online-Monitor: 46 Prozent der Deutschen sind online

Dienstag, 20. März 2001
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GfK Zuwachs Nutzungsintensität Frauenanteil


Mit Zuwächsen von 34 Prozent im vergangenen halben Jahr zählen jetzt knapp die Hälfte (46 Prozent) der Bundesbürger zu den Internetnutzern. Nach den Ergebnissen der 7. Welle des GfK-Online-Monitors sind damit mittlerweile 24,2 Millionen Deutsche im Alter von 14 bis 69 Jahren online. Auch die Nutzungsintensität der deutschen Internet-User nimmt immer mehr zu. So erreicht das Internet innerhalb einer Woche 35 Prozent und an einem durchschnittlichen Tag 21 Prozent der 14- bis 69-Jährigen. Insgesamt sind an einem durchschnittlichen Tag 11,1 Millionen Menschen online anzutreffen.

Dabei nähert sich die Nutzerstruktur weiter der Struktur der Gesamtbevölkerung an: So liegt der Frauenanteil bei den Onlinern laut GfK inzwischen bei 42 Prozent, sodass die Geschlechterverteilung im Netz der in der deutschen Bevölkerung immer ähnlicher wird. Außerdem lässt sich eine zunehmende Präsenz der höheren Altersgruppen sowie der niedrigeren Bildungs- und Einkommensklassen im Internet erkennen. Nach wie vor ist aber eine Ausschöpfung in diesen bisher unterrepräsentierten Gruppen nicht erreicht.

Bei der Online-Nutzung stehen unverändert das Senden und Empfangen von Mails sowie das Suchen von Informationen und aktuellen Nachrichten im Vordergrund. Einen zunehmend wichtigeren Stellenwert nimmt die Nutzung von E-Commerce-Angeboten und Online-Dienstleistungen ein. Mit 56 Prozent haben bereits über die Hälfte der Internet-Nutzer (13,5 Millionen Bundesbürger) online etwas eingekauft oder eine kostenpflichtige Dienstleistung in Anspruch genommen. Dabei haben sich die persönlichen Ausgaben im privaten Bereich mit einem Anstieg von 1,1 Milliarden DM auf 2,0 Milliarden DM im Vergleich zur letzten Erhebungswelle verdoppelt. Die beliebtesten Produktkategorien sind nach wie vor Bücher, Software und Musik-CDs.
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