GfK Medienforschung präsentiert Ergebnisse des 5. Online-Monitors

Mittwoch, 23. Februar 2000

Nochmals kräftig gestiegen ist die Zahl der Internetnutzer: 15,9 Millionen Personen zwischen 14 und 69 Jahren nutzen inzwischen das World Wide Web entweder zu Hause oder am Arbeitsplatz. Das ist eines der Ergebnisse der 5. Untersuchungswelle des GfK Online-Monitors. Gegenüber der vorangegangenen Untersuchung von Juni/Juli1999 wurde in der Anlage der Untersuchung eine wichtige Änderung vorgenommen: Die Grundgesamtheit ist um die 60- bis 69-jährigen Personen ergänzt worden. Damit er- weitert sich die Grundgesamtheit von 44,3 Millionen (14 bis 59 Jahre) auf 53,1 Millionen Personen. Mit dieser Änderung tragen die GfK-Forscher der Marktentwicklung Rechnung, die sich nicht nur an einem wachsenden Anteil älterer Nutzer, sondern auch an einem kontinuierlich steigenden Anteil weiblicher Nutzer zeigt. Letzterer liegt nun bei 39 Prozent (6,1 Millionen). Im Sommer 1999 waren das noch 35 Prozent: "Frauen und ältere Personen sind die dynamischsten Nutzergrupen", so GfK-Forscher Roland Bronold. Bei den Onlinediensten dominiert weiter- hin T-Online den Markt vor AOL. Allerdings ist der Abstand zwischen den beiden Rivalen kleiner geworden. 8,6 Millionen Personen (55 Prozent) nutzen T-Online, 5 Millionen Personen (32 Prozent) AOL und 0,7 Millionen Personen (4 Prozent) Compuserve. Noch im Sommer 1999 hatte T-Online eine doppelt so hohe Reichweite wie AOL. Bei den Suchmaschinen behaup- tet sich Yahoo mit einer Reichweite von 48 Prozent (7,6 Millionen Nutzer) an der Spitze des Feldes. Die ganzen Ergebnisse des 5. GfK Online-Monitors sind in HORIZONT 08/2000 nachzulesen.
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