Gewinneinbruch: AOL hofft auf Werbekunden

Donnerstag, 05. Mai 2011
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Der Onlinedienst AOL leidet unter schlechten Zahlen: Der Konzern, der im Februar den meistbesuchten US-Blog "Huffington Post" für knapp 315 Millionen Dollar übernommen hatte, musste einen Gewinneinbruch von 86 Prozent für das vergangene Quartal melden. Doch AOL macht nicht nur seine Shoppingtour zu schaffen: Während Kunden für den Internetzugang des Unternehmens fehlen, zieht gleichzeitig auch das Anzeigengeschäft nicht richtig an. AOL hatte gehofft, mit dem Huffington-Deal ein stark frequentiertes Umfeld für seine Anzeigen zu gewinnen. In Zahlen drückt sich dies bisher nicht aus: Der Anzeigengewinn ging im abgelaufenen Quartal um elf Prozent von 354 auf 313 Millionen Dollar zurück.

Es gibt aber Grund zur Hoffnung für AOL: Zum ersten Mal seit 2007 stiegen die Einnahmen für Display Ads, die der Konzern seit kurzem im Angebot hat. Der Erlös in diesem Segment lag im vergangenen Quartal bei rund 130 Millionen Dollar. CEO Tim Armstrong feierte dieses Ergebnis als "Meilensteinin der Neuausrichtung von AOL". ire
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