Gesellschafter wollen gegen Primacom-Auflösung stimmen

Montag, 07. Juni 2004

Nicht einverstanden sind die Großaktionäre mit den Auflösungsplänen für den TV-Kabelbetreiber Primacom. Offenbar haben der US-Medienmagnat Liberty Media (26,7 Prozent) und Wolfgang Preuß (13,6 Prozent) vor, auf der Hauptversammlung am Dienstag gegen die Zerschlagung des Unternehmens zu stimmen. Die Kreditgeber JP Morgan Chase und Apollo Management wollen das Primacom-Vermögen in die von ihnen kontrollierte BK Breitband Kabelnetzholding überführen.

Die Aktionäre sollen mit 0,25 Euro je Aktie entschädigt werden. So soll der mit rund 1 Milliarde Euro verschuldete Netzbetreiber vor der Insolvenz bewahrt werden. Die Gegner wollen andere Rettungsmöglichkeiten prüfen lassen - zum Beispiel den Verkauf von Beteiligungen. Wenn weniger als 75 Prozent der Aktionäre zustimmen, ist der Auflösungsplan geplatzt. he
Meist gelesen
stats