Gesellschafter Kloiber fordert neue Strategie bei RTL 2

Donnerstag, 20. Januar 2005

Der Chef der Tele-München-Gruppe Herbert Kloiber fordert neue Impulse in der Programmstrategie von RTL 2. „Manchmal werden an sechs Abenden pro Woche Reality-Formate programmiert und nur an einem Fiktion. Dieses Verhältnis muss ausgewogener werden“, sagt Herbert Kloiber im HORIZONT-Interview. Kloibers Tele-München-Gruppe ist mit 31,5 Prozent an dem Sender beteiligt.

Gerüchte, Kloiber wolle nur mehr eigene Programme bei dem Sender unterbringen, weist er von sich: „Wenn wir programmieren wollen, tun wir das bei Tele 5, das uns zu 100 Prozent gehört.“ Vom Sender-Chef Josef Andorfer erwartet Kloiber, „dass er die Kritik ernsthaft in Erwägung zieht und so umsetzt, dass das Ergebnis befriedigend ist“.

Auch die Vermarktungsleistung der RTL-2-Werbezeitentochter El Cartel Media kritisiert Kloiber erneut: „Es ist nicht einzusehen, dass Vox und Kabel 1 bei 30 Prozent weniger Einschaltquote bald mehr Nettowerbeerlöse generieren als RTL 2.“ Die Vermarktungsmannschaft um die neuen El-Cartel-Direktoren Conrad Heberling und Christoph Winschuh will die Präsenz am Markt verbessern und die Verkaufsstruktur optimieren. Heberling: „Wir werden die Kundenfrequenz erhöhen und die Effizienz deutlich steigern.“ he

Mehr dazu in der neuen Ausgabe von HORIZONT vom 20. Januar 2004.
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