Gerüchte über Verkauf der Springer-Anteile von Kirch wiederbelebt

Montag, 23. November 1998

Der Münchner Filmhändler und Medienmogul Leo Kirch wird sich eventuell von einem Teil seiner Springer-Aktien trennen, um finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können. Dies meldet der "Spiegel" in seiner jüngsten Ausgabe. Insgesamt hält die Kirch-Gruppe 40 Prozent am Axel-Springer-Verlag. Bis zum Jahresende muß Kirch dem französischen Medienunternehmen Canal plus 800 Millionen Mark für die Anteile am Pay-TV-Sender Premiere bezahlen. Interesse an den Springer-Anteilen habe die Essener WAZ-Gruppe bekundet, Springer-Vorstandschef August Fischer favorisiert laut "Spiegel" im Falle eines Verkaufs jedoch eine breite Streuung an der Börse über Kleinaktionäre.
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