Gerücht: Kehrt Andreas Fuhlisch zurück zu Bauer?

Freitag, 09. Juli 2010
Andreas Fuhlisch
Andreas Fuhlisch

Es liegt vielleicht auch an der Sommerhitze in Hamburg: Die Gerüchteküche zur beruflichen Zukunft von Andreas Fuhlisch kocht hoch. Der 43-Jährige verlässt, so viel ist sicher, Ende Oktober den Privatfunk-Vermarkter Radio Marketing Service (RMS). Dort war er seit 2007 Sprecher der Geschäftsführung - und davor Vermarktungschef beim Bauer-Verlag. Glaubt man den aktuellen Gerüchten unterschiedlicher Provenienz, könnte Fuhlisch genau dorthin zurückkehren: in die Geschäftsleitung von Bauer Media. Bei Bauer mag man das Thema auf Anfrage nicht kommentieren. Auch Fuhlisch möchte sich dazu nicht äußern; er führe Gespräche in unterschiedliche Richtungen.

Wenn es denn so käme und Fuhlisch zu Bauer Media zurückkehrte, wäre die zweite große Frage: Wieder als Doppelspitze, wie früher gemeinsam mit dem amtierenden Vermarktungschef Matthias Körner? Oder anstatt Körner? Letzteres, also ein Austausch, gilt als eher unwahrscheinlich - denn Körner genießt in Agentur-, Kunden- und Verlagskreisen einen guten Ruf als verlässlicher und kompetenter Verhandlungspartner. Und dass Bauer im Werbegeschäft derzeit wohl mehr als andere kämpfen muss, dürfte eher den Besonderheiten des Portfolios - viel Programmzeitschriften, Yellow Press - geschuldet sein als einer vermeintlich unzureichenden Vermarktung. Hier könnte Fuhlisch, der als selbstbewusster Top-Verkäufer gilt, neben Körner indes wertvolle Impulse an der Sales-Front setzen.

Vor zwei Wochen war bekannt geworden, dass Fuhlisch die RMS verlässt - „auf eigenen Wunsch, um seine nächste berufliche Station vorzubereiten". Hintergrund waren offenbar auch strategische Differenzen mit den Gesellschaftern: RMS gehört 16 kleinen und großen privaten Radiosendern, die ihrerseits wieder teils unterschiedliche Interessen haben, etwa in punkto Werbekombis für nationale Kampagnen. rp
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