Gericht verschiebt Springer-Urteil

Mittwoch, 08. Oktober 2008
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Das Oberlandesgericht Düsseldorf (OLG) hat das Urteil zu der vom Bundeskartellamt verbotenen Übernahme von Pro Sieben Sat 1 Media durch Axel Springer verschoben. Ursprünglich sollte die Entscheidung darüber, ob das 2006 erteilte Übernahmeverbot rechtens war, am heutigen Mittwoch fallen. Springer drängt auf eine Klärung, um herauszufinden, ob der Konzern im Inland durch Zukäufe überhaupt noch wachsen kann. Der Verlag hatte vor zwei Jahren versucht, den TV-Konzern zu kaufen und war sowohl vom Kartellamt als auch von der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) daran gehindert worden. Das OLG prüft nun, ob das Kartellamt die Übernahme seinerzeit zurecht gestoppt hat. Das Urteil soll jetzt am 26. November verkündet werden. Als Grund für die Verschiebung gibt das OLG dienstliche Gründe an. pap
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