Gericht verbietet Teddybär-Werbekampagne von Focus

Mittwoch, 15. April 1998

Das Hamburger Landgericht hat eine einstweilige Verfügung des Nachrichtenmagazins "Spiegel" gegeneine Mee-too-Kampagne des Wettbewerbers "Focus" erlassen und "Focus" die beanstandete Werbung verboten. "Wir schätzen ja sportlichen Wettbewerb, aber nach den Regeln des Wettbewerbsrechts", erklärtSpiegel-Leiter Märkte und Erlöse Werner E. Klatten. Stein des Anstoßes in der Focus-Anzeige ist, daß der "Spiegel"-Teddy, der 9,2 Prozent Leserschaft unter den Deutschen symbolisiert, ungleich kleiner dargestellt wird als der "Focus"-Hase mit ebenfalls 9,2 Prozent Lesern.
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