Gebühr für Internet-PCs in der Kritik

Dienstag, 22. August 2006

Die GEZ-Gebühr für Internet-Computer stößt auf Widerstand seitens der Politik. Die Fraktionsvorsitzenden der FDP kritisierten, die von 2007 an geltende Zahlungspflicht belaste vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sowie Selbstständige und Freiberufler. Stattdessen solle über eine Reform der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nachgedacht werden. Ein Kompromissvorschlag der GEZ, statt der TV-Gebühr von 17,03 Euro nur die Radiogebühr von 5,53 Euro pro Monat zu verlangen, weise zwar in die richtige Richtung, stößt dennoch nicht auf ungeteilte Zustimmung: Nötig sei nach wie vor ein neues Gebührenmodell, damit nicht bei jeder technologischen Neuentwicklung erneut über neue kryptische Gebührenerhöhungen nachgedacht werde, sagte Christian Spahr vom Bundesverband Informationswirtschaft Telekom und neue Medien (Bitkom) dem Berliner "Tagesspiegel". gen

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