Games sind ein Wachstumssegment - nur nicht im TV

Mittwoch, 13. Mai 2009
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Der Markt für Computer- und Konsolenspiele ist im vergangenen Jahr um fast 17 Prozent auf 2,68 Milliarden Euro gewachsen. Das berichtet der Hightech-Verband Bitkom. "Die Entwicklung von Computerspielen wird zur Leittechnologie des 21. Jahrhunderts", prognostiziert Bartosz von Rymon Lipinski, Professor an der Mediadesign Hochschule für Design und Informatik in München. Virtuelle Spielwelten entstehen auf PCs, Konsolen, Online - im Fernsehen findet das Thema hingegen kaum statt. "Die Zielgruppe ist zu jung und zu männlich" - laut Harald Hesse, Chefredakteur von "GamesMarkt", sind das die gängigen Vorurteile, die Spielformate vom massentauglichen Privat-TV fernhalten. Holm Dressler, Produzent der legendären "Telespiele" mit Thomas Gottschalk, sagt: "Die Verantwortlichen bei den Öffentlich-Rechtlichen fürchten die negative Diskussion rund um Spiele und Gewalt." Unter dem dennoch hoffnungsvollen Motto "Neue Chancen für das Primetime-Publikum?" diskutieren am Mittwoch, 24. Juni, sieben Entscheider aus TV und Spieleindustrie auf dem Medienforum NRW über das Thema Games und Fernsehen. Die HORIZONT-Bildergalerie zeigt Schlaglichter der Konvergenz von Computerspielen und TV in den vergangenen 30 Jahren.

Mehr Informationen zum 21. Medienforum NRW finden Sie im HORIZONT Extra in Ausgabe 20/2009, die am Donnerstag, 14. Mai erscheint.
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