GMX verschiebt Börsengang

Montag, 22. Mai 2000

GMX verschiebt bis auf Weiteres seinen Börsengang. Eigentlich war der Gang an die Frankfurter Börse für den 25. Mai geplant, doch die unsichere Marktsituation hat die Planungen durchkreuzt. "Unter diesen Umständen halten wir einen Börsengang derzeit nicht für ratsam", sagt Karsten Schramm, Vorstandsvorsitzender der GMX AG. In der Bookingbildungsphase wäre nicht der gewünschte Preis pro Aktie generiert worden, sagt Marcus Bauer, ein Sprecher vom Internetnetzwerk United-Internet, das über 60 Prozent der Anteile an GMX hält, gegenüber HORIZONT. Wann der Gang an den Neuen Markt stattfinden soll, steht bisher noch nicht fest. Geplant ist zunächst, dass die Schweizer Bank Vontobel mit ihrer Privat Equity Holding einen Teil der Aktien übernehmen wird, damit die weitere Finanzierung von GMX einschließlich der Expansionspläne gesichert ist. Der Anbieter von Unified Messaging Services will noch in diesem Jahr innerhalb Europas expandieren.
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