G+J will Online-Vermarktung der "FTD" vom Quality Channel abziehen

Donnerstag, 07. Februar 2008
Ingrid Haas sucht nach Synergien
Ingrid Haas sucht nach Synergien

Nach der Komplettübernahme der "Financial Times Deutschland" ("FTD") durch Gruner + Jahr beginnt nun die Diskussion über die von G+J erhofften Mehrerlöse im Werbegeschäft. Denn neben den Kostensynergien sollen vor allem Vermarktungsvorteile dafür sorgen, dass sich die 15-Millionen-Euro-Investition für G+J rechnet und die "FTD" endlich in die Schwarzen Zahlen kommt.

Ein erster konkreter Schritt deutet sich jetzt an: G+J will die Online-Vermarktung der "FTD", die bisher in den Händen der "Spiegel"-Tochter Quality Channel lag, zur eigenen Vermarktungstochter G+J Electonic Media Sales (EMS) holen. "Wir halten alle Verträge ein. Sobald das Kartellamt die Übernahme der ,FTD` genehmigt, treten wir in konstruktive Gespräche mit der Spiegel-Gruppe, wollen aber dauerhaft die Vermarktung über G+J EMS organisieren", sagt Ingrid M. Haas, Verlagsgeschäftsführerin der G+J Wirtschaftsmedien, im HORIZONT-Interview.

Mehr zu den Plänen von G+J und möglichen Problemen bei der Synergiesuche lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 6/2007, die am Donnerstag dieser Woche erscheint.



Meist gelesen
stats