G+J präsentiert Park Avenue

Donnerstag, 02. Juni 2005
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Kurz vor dem Start im Einzelverkauf in der kommenden Woche rückt Gruner + Jahr mit weiteren vermarktungsrelevanten Daten seines neuen Luxus- und Society-Blattes "Park Avenue" heraus: So soll eine 4c-Anzeitenseite brutto 17.000 Euro kosten, 70 Prozent der Werbekunden sollen aus dem Segment der Luxusgüter kommen. Langfristig peilt G+J einen Heftverkauf von 100.000 Stück an, davon einen Großteil über Abo.

Die so genannte "Preview-Ausgabe", die am kommenden Dienstag mit 240 Seiten für einen Copypreis von 6 Euro an über 30.000 Verkaufstellen im deutschsprachigen Raum liegt (Druckauflage: 200.000 Stück), definiert der Hamburger Verlag als Teil der Marktforschung. Wenn die Resonanz von Lesern und Anzeigenkunden stimmt, soll "Park Avenue" ab September mit einem Team von 15 bis 18 Redakteuren monatlich an den Start gehen. In der Testnummer erscheinen 81 Anzeigenseiten von 59 Kunden, davon über 60 Prozent aus dem Bereich Mode/Accessoires/Schmuck/Uhren. Allerdings dürfte keine einzige dieser Anzeigen bezahlt sein: "Wir lassen unsere Kunden nicht unsere Marktforschung bezahlen", sagt Stan Sugarman, Leiter des G+J-Fachbereichs Anzeigen.

Zum Investitionsvolumen macht G+J keine Angaben, auch nicht zum Einzelverkaufsziel der Preview-Ausgabe. Als Herausgeber fungiert "National Geographic"-Chefredakteur Klaus Liedtke. Chefredakteur ist der Buchautor und Journalist Alexander von Schönburg. "Park Avenue" berichtet laut Selbstdarstellung über Persönlichkeiten, die in den Bereichen Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur von Bedeutung sind und porträtiert diese sowohl in ihrer Funktion als auch als Menschen. Dazu will die Redaktion Qualitätsjournalismus mit einer starken Visualisierung sowie anspruchsvoller Bildsprache und Heftästhetik verbinden. Die Einführungs-Kampagne der Hamburger Agentur Jung von Matt startet unter dem Slogan "Ganz oben. Ganz vorn. Und ganz nah dran" in G+J-eigenen Titeln mit einem Bruttowerbevolumen von 1 Million Euro. rp
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