G+J: Trendwende bei Wirtschaftsmedien? / Aus für "Capital"-Hotline

Donnerstag, 27. August 2009
Ingrid Haas
Ingrid Haas

Die G+J-Wirtschaftsmedien sehen mattes Licht am Ende des Krisentunnels - aber vorerst bleibt es zappenduster: In diesem Jahr werde man im Anzeigengeschäft "noch einmal deutlich zweistellig verlieren", erklärt Geschäftsführerin Ingrid Haas im HORIZONT-Interview. Doch immerhin: "Wir sehen im monatlichen Vorjahresvergleich erste Indizien dafür, dass es nicht weiter bergab geht - allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Sommermonate sowieso nur bedingt aussagekräftig sind." Die ersehnte Trendwende nicht mehr erleben wird die Telefonberatung bei "Capital". Das für Nicht-Abonnenten kostenpflichtige Angebot der Redaktion war Teil des im April 2008 eingeführten so genannten "Fünf-Säulen-Geschäftsmodells" - neben dem Monatsheft "Capital", dem wöchentlichen Börsenbrief, Online sowie Veranstaltungen.

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Das Interview mit Ingrid Haas über die "FTD", "Börse Online", den Relaunch von FTD.de und das Projekt "Business Punk" lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 35/2009.

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"Die Experten-Hotline läuft aus", kündigt Haas an. Diese sei "ein gutes Zusatzangebot für Abonnenten" gewesen, habe aber als Paid Service für Nicht-Abonnenten wirtschaftlich nicht funktioniert. Haas: "Wir stellen also auf ein erfolgreiches Vier-Säulen-Modell um." rp

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