G+J EMS vermarktet Mobile-Angebote der „Spiegel“-Gruppe

Freitag, 30. April 2010
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Die „Spiegel"-Gruppe gibt ihr mobiles Inventar (Spiegel Mobil, Manager Magazin Mobil) zur Vermarktung an Gruner + Jahrs Digitaltochter G+J Electronic Media Sales (EMS). Bisher hat dies die hauseigene Vermarktungsorganisation Spiegel QC eher nebenbei übernommen; nun sollen die Mobile-Vermarktungsumsätze offenbar gezielter gesteigert werden. Die Begründung von Spiegel-QC-Chef Norbert Facklam: „Der Markt für Mobil-Kampagnen wächst in Deutschland zwar sehr stark, ist absolut gesehen jedoch vergleichweise klein." Mobile-Kampagnen würden meist losgelöst von den Onlineauftritten geplant - damit erzielten bei der Vermarktung jene Anbieter strategische Vorteile und Skaleneffekte, die ein sehr breites Portfolio aus einer Hand anbieten könnten. Denn nur wenn die Anzahl der vermarkteten Mobilseiten hinreichend groß sei, lohne sich die Bereitstellung der technischen und personellen Infrastruktur. Sprich: Der "Spiegel" allein ist zu klein für eine eigene Mobile-Vermarktung.

Mit dem Neuzugang vermarktet G+J EMS nun die mobilen Angebote aller drei Nachrichtensites von „Spiegel", „Stern" und „Focus". Bei Focus Mobil läuft es über die Zweitvermarktungs-Kooperation mit Tomorrow Focus. Durch die Dreier-Kombi erhalten Werbetreibende „eine qualitativ hochwertige Reichweite von rund 11 Millionen Mobile Page Impressions unter den relevanten Entscheidern", lässt sich G+J-EMS-Geschäftsführer Arne Wolter auf der Homepage des Vermarkters zitieren. rp
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