GFT muss deutliches Minus beim Ergebnis hinnehmen

Donnerstag, 14. November 2002
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Umsatz GFT Technologies Deutsche Bank Deutschland


Der IT- und Internetdienstleister GFT Technologies hat im 3. Quartal einen Umsatz von rund 37 Millionen Euro erwirtschaftet. Damit beläuft sich der Umsatz der ersten neun Monate des Jahres auf rund 120 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 86 Millionen Euro gewesen. Insgesamt will man in diesem Jahr rund 165 Millionen Euro umsetzen. Ausgeweitet wurden jedoch auch die Verluste: Auf Ebitda-Basis liegt GFT in den ersten neun Monaten knapp 7 Millionen Euro im Minus, während man im Vorjahr noch mit rund 2,7 Millionen im Plus lag. Eine Wende soll das Kostensparprogramm bringen, das GFT in diesem Jahr bereits eingeleitet hat. Seit Jahresanfang wurden 176 Stellen abgebaut, so dass man Ende September 1161 Mitarbeiter beschäftigte. Die Zahl soll bis Jahresende noch auf 1100 reduziert werden. Bei diesem Personalstamm soll es jedoch im nächsten Jahr bleiben. Gemeinsam mit den Quartalszahlen meldet GFT auch einen neuen Großauftrag: Für die Deutsche Bank setzt der Dienstleister eine neue Systemarchitektur für die Filialen und Servicezentren in Deutschland um. Für die erste Stufe ist ein Umsatzvolumen von 7 Millionen Euro angesetzt.
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