GFT entlässt über 100 Mitarbeiter und korrigiert Umsatzprognose nach unten

Freitag, 19. Juli 2002

Um die Kapazitätsauslastung zu erhöhen und an die aktuelle Auftragslage anzupassen, werden in der GFT-Gruppe bis Jahresende zwischen 100 und 120 von zuletzt gut 1300 Stellen abgebaut. Damit müssen knapp 10 Prozent der Mitarbeiter bei dem Newmedia-Dienstleister gehen. An den GFT-Standorten in Deutschland und Spanien wird zudem die Möglichkeit punktueller Kurzarbeit geprüft.

Wie seine Wettbewerber leidet GFT unter der anhaltenden Zurückhaltung von Unternehmen bei der Auftragsvergabe. Deshalb korrigiert der Vorstand des börsennotierten Dienstleisters die Umsatz- und Ergebnisprognosen für das Jahr 2002 nach unten.

"Nach dem Abbau von 100 bis 120 Mitarbeitern sollten wir im laufenden Geschäftsjahr bei einem Umsatz von 165 Millionen Euro - davon 115 Millionen Euro im Projektgeschäft und 50 Millionen Euro durch das Freelance-Geschäft der jüngst ausgegliederten GFT-Tochter Emagine - ein ausgeglichenes Ebitda erzielen", sagt GFT-Finanzvorstand Markus Kerber.
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