GEZ soll umbenannt werden

Montag, 14. Juni 2010
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Der Geschäftsführer der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, Hans Buchholz, kündigt im "Focus"- Interview eine Namensänderung der Behörde an: "Der Name muss sich ändern, schließlich ziehen wir ab 2013 keine Gebühr, sondern einen Beitrag ein." Ab 2013 werden die Gebühren für den Empfang des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht mehr pro Gerät, sondern pro Haushalt erhoben. Der genaue Betrag der pauschalen Haushaltsabgabe ist derzeit noch nicht festgelegt, er soll aber die 17,98 die bisher für Fernsehgeräte gezahlt werden müssen, nicht überschreiten.

Neben einer Namensänderung plant Buchholz auch eine Reduzierung des Budgets sowie des Personals: "Die Aufgaben bleiben, sind aber einfacher durchzuführen." Im vergangenen Jahr hat die GEZ 7,6 Milliarden eingenommen, der Verwaltungsaufwand lag bei 2,13 Prozent. "Den möchte ich auf unter zwei Prozent drücken", so Buchholz. hor
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