Fusion abgeschlossen: Nachrichtenkonzern Thomson Reuters geht an den Start

Freitag, 18. April 2008

Die Übernahme der Nachrichtenagentur Reuters durch den Informationskonzern Thomson ist komplett. Medienberichten zufolge soll die Übernahme zehn Milliarden Euro gekostet haben. Vorstandschef Tom Glocer, zuvor Reuters-Chef, sagte, der neue Konzern werde weiter mit Informationsdienstleistern wie der nicht an der Börse geführten US-Firma Bloomberg konkurrieren. Als wichtige Wettbewerber bezeichnete er aber auch Google oder Microsoft. Das kanadisch-britische Unternehmen, das ab sofort unter dem Namen "Thomson Reuters" firmiert, kündigt zudem ein Aktienrückkaufprogramm an. Bis zum Jahresende will der Nachrichtendienstleister Anteilsscheine im Wert von bis zu 500 Millionen Dollar erwerben.

Bereits gestern präsentierte sich Thomson Reuters in einer doppelseitigen Printanzeige in der internationalen Ausgabe der "Financial Times". Der Claim der Anzeige lautet "Introducing Intelligent Information, from Thomson Reuters". np
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