Fünf Programmanbieter haben Interesse am Regionalfernsehen in Rhein-Main

Montag, 01. Oktober 2001

In diesen Tagen beginnen bei der hessischen Landesmedienanstalt für privaten Rundfunk (LPR Hessen) die Beratungen über die Zulassung eines regionalen Fernsehprogramms im Rhein-Main-Gebiet, das die kreisfreien Städte Darmstadt, Frankfurt am Main, Offenbach und Wiesbaden sowie den Kreis Darmstadt Dieburg, den Kreis Groß-Gerau, den Kreis Offenbach, den Rheingau-Taunus-Kreis, den Main-Taunus-Kreis, den Hochtaunus-Kreis, den Wetterau-Kreis und den Mainz-Kinzig-Kreis umfasst. Über terrestrische Fernsehfrequenzen und regionale Breitband-Verteilernetze können in diesen Regionen rund 840.000 Wohneinheiten erreicht werden.

Seit Beginn der Ausschreibung im Juni 2001 haben fünf Programmanbieter eine Zulassung für die TV-Frequenzen beantragt, darunter die Anbietergemeinschaft von Spiegel TV und DCTP für ihr Programm "XXP - Das Metropolen-Programm", eine Anbietergemeinschaft aus verschiedenen Verlagshäusern, der Taunus-Film und weiteren Unternehmen für das Programm "Inter City TV", die B.TV Hessen GmbH für das Programm "B.TV", die Anbietergemeinschaft Kulturkanal K 3 Rheinland-Pfalz e.V. für das Programm "K 3 Kulturkanal" und die Rhein-Main-Ballungsraumfernsehen Verwaltungsgesellschaft mbH für das Programm "Rhein-Main TV".

Laut dem hessischen Privatrundfunkgesetz ist ein regionales Fernsehprogramm vorgeschrieben. Das Programm soll das politische, wirtschaftliche, kulturelle und soziale Leben der Region darstellen und die Berichterstattung muss an Werktagen mindestens 240 Minuten, an Sonn- und Feiertagen mindestens 120 Minuten betragen.
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