Frost & Sullivan: Massives Wachstum beim E-Commerce in Europa

Montag, 30. November 1998
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In Europa werden die Umsätze im E-Commerce von rund 35,8 Millionen Dollar im Jahr 1997 auf über 8Milliarden Dollar im Jahr 2004 anwachsen. Im gleichen Zeitraum wird die Zahl der Internet-Nutzer ähnlich stark von 9,9 auf 44,9 Millionen ansteigen. Das ist das Ergebnis der Studie "The European Market for Internet Electronic Commerce" der internationalen Unternehmensberatung Frost & Sullivan. Die Analysten definieren dabei E-Commerce als "kommerzielle Transaktionen, die über das Internet abgewickelt werden und deren Warenaustausch zeitgleich stattfindet". Danach stellten Business-Geschäfte mit über 92 Prozent den Löwenanteil aller Geschäfte im E-Commerce dar. Für 2004 erwartet Frost & Sullivan allerdings eine veränderte Reihenfolgeder wichtigsten Umsatzträger: Nach den Dienstleistungen im Consumer-Bereich (Reisen, Finanzdienstleistungen etc.) als unangefochtene Nummer 1 werden dann die materiellen Güter im Business-Bereich (Bürobedarf, Computer, Software) stehen, gefolgt von materiellen Gütern im Consumer- (etwa Bücher) und Dienstleistungen im Business-Sektor.
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