Freenet.de positioniert sich im Wahljahr als politische Meinungsplattform

Donnerstag, 14. März 2002

Der Hamburger Online-Dienst Freenet.de hat eine Kooperation mit dem Online-Marktforschungsinstitut Speedfacts vereinbart. Ziel sei es, die Meinungslage der Internetbevölkerung im Wahljahr 2002 zu erforschen, die politische Berichterstattung auf dem Portal weiter auszubauen und mit demoskopischen Elementen zu verknüpfen, teilt die Mobilcom-Tochter mit. Speedfacts greift bei den Analysen eigenen Angaben zufolge auf ein Online-Panel von über 30.000 Teilnehmern zurück. Freenet lässt sich das Projekt einen hohen sechsstelligen Betrag kosten.

In einem ersten Schritt hat das Unternehmen die Informations- und Diskussionsplattform "Freenet kontrovers" aufgesetzt. Das Format bietet Internet-Nutzern die Möglichkeit, politische Themen und einzelne Statements aus dem Wahlkampf interaktiv nicht nur untereinander, sondern auch direkt mit der Freenet.de-Redaktion zu diskutieren. Darüber will Freenet auch die Protagonisten der politischen Parteien an dem Meinungsaustausch beteiligen. Neben der allgemeinen Wahlberichterstattung will das Portal auch über die herausragenden Ereignisse des Wahlkampfes, die Positionen der Parteien und die Darstellung einzelner Politiker berichten und zusätzlich Voting-Tools, Foren und ein Kommentarsystem bereitstellen.
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