Frauen finden Placement gut / M&M bei "Schlag den Raab"

Mittwoch, 28. April 2010
Der M-Ball hatte seinen ersten Auftritt bei "Schalg den Raab"
Der M-Ball hatte seinen ersten Auftritt bei "Schalg den Raab"

Zumindest bei Frauen kommt Product Placement gut an. Laut einer Umfrage der Hamburger Marktforscher von Media Analyzer gefällt 85 Prozent von 700 befragten Frauen die seit 1. April 2010 legale Werbeform. Bislang gibt es jedoch nur ein praktisches Beispiel für ein in Deutschland produziertes Placement: Die Süßwarenmarke M&Ms von Mars hatte in "Schlag den Raab" vom 10. April einen eiförmigen Ball ins Spiel gebracht. Rund 3,97 Millionen Zuschauer schalteten ein. In TV-Formaten aus dem Ausland und in Kinofilmen, die in Deutschland ausgestrahlt werden, ist Placement schon lange erlaubt. 15 Prozent der von Media Analyzer befragten Frauen gefällt die Werbeform ohne Einschränkung, weiteren 70 Prozent, solange es nicht zu aufdringlich ist. Nur 15 Prozent der Frauen lehnen Platzierungen grundsätzlich ab.

Nach Formaten befragt, akzeptiert die Hälfte der Befragten Placement in TV-Serien und Unterhaltungsshows. In Kinofilmen finden 37 Prozent Platzierungen in Ordnung, in Talkshows und in Spielfilmen jeweils 32 Prozent. Weitere 17 Prozent würden es sogar in Kindersendungen akzeptieren, dies bleibt jedoch laut Rundfunkstaatsvertrag weiterhin verboten, ebenso wie Placement in Nachrichtensendungen.

M&Ms ist das erste Beispiel für legales Placement in Deutschland. Die Aktion ist Teil einer integrierten Kampagne von BBDO zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010. Neben TV-Spots und Filmen auf Facebook und Youtube ist ein Gewinnnspiel zentraler Baustein des Auftritts: Wer eine Packung M&Ms kauft, kann unter m-ms.de einen Code eingeben und bis zum 31. Juli die Bälle gewinnen, mit denen in "Schlag den Raab" auf Pro Sieben gespielt wurde. pap
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