"Frankfurter Rundschau" wird teurer

Montag, 01. Juli 2013
Die "FR" erhöht die Preise
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Die "Frankfurter Rundschau" hat ihre Verkaufs- und Abo-Preise erhöht. Ab dem 1. Juli kostet die Tageszeitung von Montag bis Freitag am Kiosk 1,90 Euro - 10 Cent mehr als bisher. Die Samstagsausgabe kostet ab dem kommenden Wochenende 2,30 Euro statt 2,20 Euro. Auch die Abo-Preise werden dementsprechend teurer: In Hessen werden für das Monats-Abo ab sofort 37,90 Euro fällig, im übrigen Bundesgebiet kostet die "FR" pro Monat jetzt 38,90 Euro. Studenten und Auszubildende bezahlen 20,90 Euro. Für das Digital-Abo, das das E-Paper und die Tablet-App umfasst, werden seit dieser Woche 23,90 Euro fällig.

Die "Frankfurter Rundschau" war Ende Februar von der Frankfurter Societät und dem FAZ Verlag übernommen worden, nachdem sie Insolvenz angemeldet hatte. Die Frankfurter Societät, zu der auch die "Frankfurter Neue Presse" gehört, hält mit 55 Prozent der Anteile die Mehrheit, der "FAZ" gehören 35 Prozent. Mit einem 10-prozentigen-Anteil soll die Karl-Gerold-Stiftung, eine der ursprünglichen Eigentümerinnen der "FR", die unabhängige, linksliberale Ausrichtung des Blattes garantieren. dh
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