Frankfurter Rundschau will mit neuem Gesellschafter noch dieses Jahr in die schwarzen Zahlen

Dienstag, 24. Februar 2004

Die finanziell angeschlagene Tageszeitung "Frankfurter Rundschau" will noch in diesem Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben. Nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" soll dies mit Hilfe eines neuen Investors gelingen, der nach Geschäftsführer Günter Kamissek bis Ende März gefunden sein könnte. Kamissek will die Zeitung nicht verkaufen, sucht lediglich einen Mitgesellschafter. Er geht nicht davon aus, das der Verlag Insolvenz anmelden muss.

Wer der neue Investor sein könnte, darüber schweigt sich Kamissek aus. In den vergangenen Tagen war unter anderem spekuliert worden, dass der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" an einem Engagement bei der "Frankfurter Rundschau" interessiert seien. ra
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