Frankfurter Rundschau und SPD Medienholding kommen sich näher

Donnerstag, 11. März 2004

Die Karl-Gerold-Stiftung als alleinige Gesellschafterin und die Geschäftsführung des Druck- und Verlagshauses Frankfurt am Main, in dem die "Frankfurter Rundschau" erscheint, verhandeln nun auch ganz offiziell mit der Deutschen Druck- und Verlagsgesellschaft, Hamburg, über eine Beteiligung. In einer gemeinsamen Erklärung wurde heute der gemeinsame Wunsch der beiden Medienunternehmen zum Ausdruck gebracht, eine positive wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens zu gewährleisten und die Existenz der traditionsreichen Zeitung im Rahmen einer Branchenlösung zu sichern.

Voraussetzung ist ein Konsens über einschneidende Sanierungsbeiträge aller Beteiligten, der kurzfristig erzielt werden muss. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde heute in Frankfurt unterzeichnet. Die SPD-Medienholding Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG) will sich offenbar mit bis zu 75 Prozent an der "Frankfurter Rundschau" beteiligen. Dabei sollen bis zu 30 Millionen Euro fließen. Derzeit ist die finanziell angeschlagene Zeitung im Besitz der Karl-Gerold-Stiftung. nr
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