Frankfurter Rundschau streicht weitere 130 Stellen

Donnerstag, 17. Juli 2003

Das hochdefizitäre Zeitungshaus "Frankfurter Rundschau" forciert den Sparkurs. Bis spätestens Ende 2004 sollen zusätzlich zu den bereits vereinbarten Streichungen 130 weitere Arbeitsplätze im Druckhaus in Neu-Isenburg und im Verlagshaus in der Frankfurter Innenstadt abgebaut werden. "Wir müssen investieren, es gilt Bankverbindlichkeiten zu tilgen und nicht zuletzt auch Rücklagen zu bilden", erklärt Geschäftsführer Günter Kamissek. Zusammen mit dem Betriebsrat werde nach Lösungen gesucht, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Vor kurzem hatte das Land Hessen für das Zeitungshaus eine Bürgschaft übernommen. sch
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