Frankfurter Rundschau streicht 200 Stellen

Dienstag, 26. September 2006
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Bis Ende 2007 baut die "Frankfurter Rundschau" (FR) 200 von 750 Stellen ab, kündigte Karlheinz Kroke, Geschäftsführer des Druck- und Verlagshauses Frankfurt am Main, heute bei einer Betriebsversammlung an. Dadurch will die Geschäftsführung einen Betrag in gut zweistelliger Millionenhöhe einsparen. 120 Mitarbeiter sollen entlassen werden. Dies betrifft vor allem die Druckerei in Neu-Isenburg. Darüber hinaus werden 13 befristete Verträge in der Redaktion nicht verlängert. Etwa genauso viele Stellen dürften wegfallen, wenn das neue Regionalkonzept verabschiedet ist. Der Grund für die drastischen Maßnahmen sind die schlechten Ergebnisse aus dem Anzeigen-, Vertriebs- und Druckgeschäft, die hinter den Erwartungen geblieben sind. Im laufenden Jahr wird die "FR" (Umsatz 2005: 140 Millionen Euro) voraussichtlich einen Verlust von geschätzten 10 Millionen Euro machen. gen

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