Frankfurter Rundschau in neuem Gewand

Mittwoch, 30. Mai 2007

Es ist soweit: Die "Frankfurter Rundschau" erscheint ab heute als erste deutsche Tageszeitung komplett im Tabloidformat. Aufmacher-Thema ist der G-8-Gipfel in Heiligendamm, dem sich das Blatt in mehreren Hintergrundberichten und einem Kommentar widmet. Der überregionale Teil von Ausgabe 1 umfasst 56 Seiten, hinzu kommen die Regionalteile: Künftig gibt es neben den acht Rhein-Main-Seiten in der Deutschlandausgabe und dem Lokalteil für Frankfurt drei statt bisher fünf Regionalteile - einen für das Gebiet südlich des Mains, zwei für den Norden. Neu sind unter anderem die Doppelseiten "Meinung" mit Analysen, Kommentaren und einer Kolumne sowie "Panorama" mit Reportagen, Interviews und Porträts. Komplett überarbeitet wurde außerdem der Börsen- und Sportteil. Anzeigenkunden sind in der ersten überregionalen Ausgabe die "Financial Times Deutschland", der Spiegel-Verlag mit einer Anzeige zum Special "Afrika" sowie der Spielfilmsender Tele 5.

Mit dem Neustart verknüpfen die Zeitungsmacher große Hoffnungen. Der von Annette Tiedke und Jane Dulfaquar gestaltete Relaunch soll die "FR", deren Minus 2006 noch immer rund 10 Millionen Euro betragen haben dürfte, wirtschaftlich wieder tragfähig machen. Bei der gestrigen Launch-Party im Druckzentrum in Neu-Isenburg zeigte sich Alfred Neven DuMont, seit Juli 2006 Vorsitzender des Herausgeberrates, zuversichtlich über die Zukunft des Titels. Details zu den Veränderungen finden sich unter www.fr-online.de/dieneuefr. bn

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