Frankfurter Rundschau greift auf Bankenhilfe zurück

Mittwoch, 14. August 2002

Der wirtschaftliche Druck, der seit geraumer Zeit auf der Medienbranche liegt, zwingt die "Frankfurter Rundschau" zu einer ungewöhnlichen Maßnahme. Nach einem Bericht der "Zeit" sieht sich die "FR" dazu gezwungen, die finanzielle Hilfe der Frankfurter Sparkasse und der Dresdner Bank in Anspruch zu nehmen. Demnach sollen sich die beiden Finanzinstitute zu einer außerordentlichen, finanziellen Hilfe bereit gefunden haben.

In einem so genannten "Stützungsfonds" beteiligen sich die Sparkasse zu 70 Prozent und die Dresdner Bank zu 30 Prozent. Hans Peter Volz, Geschäftsführer der "Frankfurter Rundschau": "Wir haben eine Vereinbarung mit unseren Hausbanken für besondere Zeiten getroffen - solche wie diese." Gleichzeitig sollen am kommenden Montag die schon angekündigten, betriebsbedingten Kündigungen verschickt werden. Wie viele Mitarbeiter es trifft, ist noch unklar. Ein informeller Redaktionsbeirat versucht dies noch durch einen allgemeinen Gehaltsverzicht oder Teilzeitarbeit abzuwenden.
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