Frankfurter Rundschau dreht an der Sparschraube

Freitag, 16. August 2002

Die "Frankfurter Rundschau" forciert ihren Einsparungskurs. Nachdem im März dieses Jahres das Verlagsgebäude in der Innenstadt mit einer Eigentümer-Grundschuld von 12,8 Millionen Euro belastet wurde, hat der Verlag nun bei seinen Hausbanken Sparkasse und Dresdner Bank einen außerordentlichen Kredit aufgenommen. Zugleich verpflichtet sich das Haus, noch einmal 20 Prozent der Kosten zu sparen, was zum Teil mit Umfangsreduzierungen und Stellenabbau erreicht werden soll.

In der der Redaktion werden von den rund 200 Mitarbeitern etwa neun Kollegen die Kündigung erhalten. Im Herbst soll außerdem darüber entschieden werden, ob der Stammsitz des Unternehmens verkauft wird - Haus und Grundstück in der Innenstadt haben einen geschätzten Wert von 60 Millionen Euro.
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