"Frankfurter Rundschau": Insolvenzverwalter drückt aufs Tempo

Freitag, 30. November 2012
Die Zukunft der "FR" ist nach wie vor unsicher
Die Zukunft der "FR" ist nach wie vor unsicher

Der Insolvenzverwalter der "Frankfurter Rundschau" warnt vor einer endgültigen Pleite der Tageszeitung. Falls bis zum Jahresende kein Investor gefunden werde, sei das Ende des Traditionsblatts besiegelt. Es gebe aber "namhafte Interessenten". Der von der Insolvenz bedrohten "Frankfurter Rundschau" droht die Zeit davonzulaufen: "Uns geht das Geld aus", sagte der Insolvenzverwalter Frank Schmitt der Nachrichtenagentur dpa. Wer auch immer den Zuschlag erhhalte: "Der Verkauf muss schnell erfolgen. Allerspätestens bis Jahresende muss der Investor feststehen." Die Mitarbeiter bekommen noch bis Ende Januar 2013 Insolvenzgeld, danach droht der Belegschaft die Arbeitslosigkeit, sollte sich bis dahin kein Investor finden. Man verhandle allerdings mit "namhaften Interessenten", sagte Schmitt der dpa.

Ob bei einem Verkauf der gesamte Verlag gerettet werden kann, ist aber unklar: Einige Investoren würden sich laut Schmitt nach dem gesamten Verlag erkundigen, einige könnten sich aber auch vorstellen, lediglich die App der "Frankfurter Rundschau" zu kaufen und weiterzuführen. dh
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