Forschen im Verein: Ad Impact Monitor wählt Vorstand und Kundenausschuss

Donnerstag, 05. Mai 2011
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Die Tinte ist trocken: 13 Zeitschriftenverlage haben den Verein "AIM e.V." gegründet - als neue Organisationsform des lange umstrittenen Werbewirkungs-Forschungsprojektes Ad Impact Monitor (AIM). Horizont.net hatte über die Pläne bereits ausführlich berichtet. In der Gründungs-Mitgliederversammlung in München wurden nun erwartungsgemäß die Vermarktungschefs Andreas Schilling (Hubert Burda Media) und Stan Sugarman (Gruner + Jahr) für zwei Jahre in den Vereinsvorstand gewählt - und, der dritte Name im Trio war bislang ungewiss, Carsten C. Hübner vom ADAC Verlag als Vertreter der mittelständischen und kleineren Verlage, die zahlenmäßig die meisten Mitglieder stellen. „Die Überführung des AIM-Forschungsprojektes in eine eigene Organisation schafft die notwendigen Strukturen, um AIM breit, kompetent und unabhängig aufzustellen. Das schafft Vertrauen und ist entscheidend für die hohe Akzeptanz und Relevanz bei den Marktpartnern", so Hübner. Die Struktur des Vereins wurde in engem Kontakt mit den Kundenverbänden OWM (Werbungtreibende) und OMG (Mediaagenturen) erarbeitet.

Kernelement ist die Mitgliederversammlung, in der die ordentlichen Mitglieder des Vereins -die Zeitschriftenverlage - alle Entscheidungen zur Finanzierung und grundlegenden Ausrichtung von AIM treffen. Über die laufende Forschungsarbeit entscheidet der Lenkungsausschuss, der sich aus dem Vereinsvorstand und den berufenen Kundenvertretern zusammensetzt. In den Lenkungsausschuss wurden erwartungsgemäß bestellt: Andreas Bahr (Mediaplus), Uwe Becker (Unilever), Günther Berchtenbreiter (Triumph International) und Boris Schramm (Group M).

Für die Vereinsarbeit ist die Geschäftsstelle zuständig, die in Zusammenarbeit mit der Tochtergesellschaft AIM Services GmbH (in Gründung) für die Umsetzung der Entscheidungen von Lenkungsausschuss und Mitgliederversammlung verantwortlich ist. Das Auswahlverfahren bei der Geschäftsführersuche läuft.

Das Ziel des Großprojekts: AIM soll Daten zur Werbewirkung nicht nur erheben, sondern beteiligten Kunden für eigene Auswertungen und Analysen zur Verfügung stellen. Damit soll AIM zum „Marktstandard der Werbewirkungsforschung" werden. rp
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