Formel-1-Rennen dürfen weiter zentral vermarktet werden

Donnerstag, 19. März 1998

Der Internationale Automobilverband (FIA) und sein Vizepräsident Bernie Ecclestone dürfen nach einem Urteil des Landgerichts Frankfurt die TV-Nutzungsrechte der FIA-Rennserien weiter zentral vermarkten. Das Gericht wies die Klage des TV-Produzenten Wolfgang Eisele zurück, der gegen die zentraleVermarktung der TV-Rechte durch die FIA und Ecclestones Vermarktungsfirma ISC vorgeht. Eisele wirft ISC und FIA vor, sie betrieben ein Vermarktungskartell für TV-Nutzungsrechte internationaler Rennsportveranstaltungen. Das Gericht ist der Ansicht, daß kein kartellrechtlicher Verstoß vorliegt: Dadie FIA "wesentliche Leistungen" beisteuere, um Rennsportveranstaltungen überhaupt interessant fürZuschauer, Sender und Werbungtreibende zum machen, sei sie "originäre Mitinhaberin der TV-Rechte an den von ihr lizenzierten Rennsportveranstaltungen".
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