Förtsch richtet Börsensender DAF neu aus

Freitag, 21. Mai 2010
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Bernd Förtsch, der seit April amtierende Vorstandschef des Deutschen Anleger Fernsehens DAF und Vorstandsvorsitzende der DAF-Mutter Börsenmedien AG, arbeitet an der Positionierung des Börsensenders. Er will das Programm verstärkt auf Meinungen und Empfehlungen ausrichten und weniger auf News. "Mit Nachrichten wird der Nutzer schließlich tagtäglich von allen Seiten überflutet", begründet Förtsch die Entscheidung. Das Ziel will er mit mehr Interviews und Talk-Sendungen erreichen. Teil der Offensive ist die Sendung "Closing Bell", die börsentäglich live um 21.45 Uhr deutscher Zeit, kurz vor Schluss des US-Börsenhandels, ausgestrahlt wird. Darin wird die Entwicklung an den US-Börsen analysiert, sowie die nachbörsliche Entwicklung des Dax.

Ebenfalls neu im Programm sind Spezial-Sendungen von "Jünemanns Börse". Dort interviewt Moderator Bernhard Jünemann prominente Gäste aus der Unterhaltungsbranche wie Stargeiger David Garrett zum Thema Geld und Börse. Die Beiträge sind künftig unter der neuen Internetadresse Daf.fm abrufbar sowie via iTunes über das iPhone.

Förtsch will das DAF generell vom klassischen TV-Sender hin zum multimedialen Anbieter entwickeln. "Die erste Resonanz etwa auf die neue Präsenz auf Youtube ist dabei mehr als ermutigend", sagt er.

Das ursprünglich als reiner Internet-Sender gestartete DAF ist digital über Satellit sowie einige Kabelnetzbetreiber frei empfangbar. Der Sender berichtet börsentäglich zehn Stunden live und versorgt zudem den zu Pro Sieben Sat 1 gehörenden Nachrichtensender N24 mit Live-Berichten von den Börsen in Frankfurt und New York. pap
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