"Focus" will meinungsstärker werden

Freitag, 10. September 2010
Michael Klonovsky
Michael Klonovsky

Das Nachrichtenmagazin "Focus" von Hubert Burda Media will aktuellen Diskussionen künftig mehr Raum bieten. Daher hat die Zeitschrift ein Ressort Debatte gegründet, in dem künftig Analysen, Essays, Kommentare und Glossen zu Streitfragen erscheinen sollen. Dabei lässt der Titel prominente Autoren aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Literatur zu Wort kommen. Zur Migrations-Debatte druckt "Focus" unter anderem Beiträge der Frauenrechtlerinnen Necla Kelek und Alice Schwarzer. Der Philosoph Norbert Bolz, der Schriftsteller Rafael Seligmann und der Politiker Oswald Metzger analysieren den Sarrazin-Streit. Am kommenden Montag wird außerdem der FDP-Generalsekretär Christian Lindner einen Vier-Punkte-Plan zur Bildungspolitik im Debattenressort veröffentlichen. Zu den regelmäßigen Autoren des neuen Ressorts gehören unter anderem die Schriftsteller Eckhard Henscheid und Thomas Kapielski sowie der Historiker Martin van Creveld.

Debatten-Ressortleiter wird der Schriftsteller und Essayist Michael Klonovsky. Der 48-Jährige arbeitete bislang als Chef vom Dienst Text bei "Focus" und ist seit 1992 Mitglied der Redaktion des Nachrichtenmagazins. bn
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