Focus stabilisiert die Auflage und überarbeitet das Uni-Ranking

Freitag, 12. April 2002

Das Münchner Nachrichtenmagazin "Focus" hat im 1. Quartal dieses Jahres 768.281 Exemplare verkauft: Damit ist die Auflage im Jahresvergleich nahezu unverändert geblieben. Am Montag startet der Titel aus dem Burda-Verlag mit seiner Titelgeschichte außerdem die elfteilige Serie "Der neue Hochschulführer". Damit realisieren die Münchner eine konzeptionelle Weiterentwicklung ihres Uni-Tests: Künftig gibt es keine Sieger und Verlierer mehr, die in einem klassischen Uni-Ranking ausgewiesen werden.

In der überarbeiteten Konzeption stellt "Focus" die attraktivsten Studienangebote von über 1.300 Fachbereichen an 85 Universitäten und 110 Fachhochschulen in den Regionen Deutschlands vor. Dafür wurden 400.000 Einzeldaten des Statistischen Bundesamtes ausgewertet und bei über 3.000 Professoren die fachliche Reputation einer Hochschule ermittelt.

Zudem geben mehr als 1.000 Dekane detailliert Auskunft über ihre Fachbereiche. Eine regionale Auflistung der Hochschulen pro Bundesland soll die direkte Auswahl der interessantesten Studienangebote und Forschungsschwerpunkte eines Ballungsraums ermöglichen. "Focus"-Chefredakteur Helmut Markwort: "Das ist die größte aktuelle Fachbereichsanalyse, die es in Deutschland gibt. Wir tragen mit unseren hochwertigen News-to-use den gestiegenen Ansprüchen der Studenten Rechnung,die kein simplifizierendes Ranking mehr wünschen."
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