"Focus" erwartet 30 Prozent Minus im Anzeigengeschäft

Donnerstag, 09. Juli 2009
Minus von 30 Prozent nicht unwahrscheinlich: Focus-Chef Frank-Michael Müller
Minus von 30 Prozent nicht unwahrscheinlich: Focus-Chef Frank-Michael Müller

Das Münchner Nachrichtenmagazin "Focus" könnte in diesem Jahr 30 Prozent seiner Anzeigenumsätze verlieren. Einen Rückgang in diesen Größenordnung hält Geschäftsführer Frank-Michael Müller für "leider nicht unwahrscheinlich". Ins Kontor schlägt auch die neue Strategie, zukünftig auf teuere Aboprämien zu verzichten. Im exklusiven Interview mit HORIZONT rechnet Müller damit, "dass wir bis Ende des Jahres irgendwo zwischen 240.000 und 250.000 Abos landen werden". Müller weiter: "Wenn wir bei der Gesamtauflage die 600.000 reißen werden, reißen wir sie eben. Wir werden den eingeschlagenen Weg ganz sauber und konsequent gehen."

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Das exklusive Interview mit Frank-Michael Müller lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 28/2009 von HORIZONT.

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Ein Sturz in die Verlustzone droht "Focus" Müller zufolge nicht: "Ich kann Sie beruhigen: Wir schreiben auch 2009 Gewinn. Und nach allem, was wir heute wissen, werden wir auch im nächsten Jahr schwarz sein."  Bereits im Oktober 2008 hatte Müller ein ambitioniertes Sparprogramm aufgesetzt, insgesamt sollen die Kosten in diesem Jahr um einen achtstelligen Betrag sinken. js
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