Focus-Studie Communication Networks: Printnutzung trotz Onlinewachstum stabil

Mittwoch, 12. September 2007
Focus-Geschäftsführer Frank-Michael Müller
Focus-Geschäftsführer Frank-Michael Müller

Insgesamt acht Stunden und 36 Minuten beschäftigen sich die Deutschen an einem normalen Werktag mit den Medien - im täglichen Zeitbudget nehmen Fernsehen, Radio, PC und Printtitel mittlerweile mehr Raum ein als Familie, Freunde und der Job. Das ist ein Ergebnis der Studie Communication Networks 11.0, die der Focus Magazin Verlag herausgibt. Besonders erfreulich für den Print-affinen Auftraggeber: Während die Onlinenutzung seit 1999 von 9 auf 61 Prozent der Bevölkerung zugelegt hat, ist der Anteil der Zeitschriftennutzer mit 94 Prozent nahezu stabil. "Der Aufstieg des Mediums Online geht nicht zulasten des Zeitbudgets für Print", fasst Focus-Geschäftsführer Frank-Michael Müller zusammen.

Und offenbar auch nicht zulasten der Werbewirkung: Immerhin 34 Prozent der Befragten halten Anzeigen in Zeitschriften für glaubwürdig, Onlinewerbung geben nur 20 Prozent dieses Atttribut. Dafür wird Werbung im Netz von den meisten als störend empfunden (57 Prozent), von Anzeigen sind nur 32 Prozent genervt. Während der Konsum von Zeitschriften relativ altersunabhängig ist, hat sich im Netz in den vergangenen Jahren viel getan: Schon 31 Prozent der über 50-Jährigen gehören zu den Surfern. he

Chart: Einstellung zur Werbung

Communication Networks 11.0 in der Studiendatenbank von HORIZONT.NET

Mehr zu Communication Networks 11.0 lesen Sie in HORIZONT-Ausgabe 37/2007, die am Donnerstag, 13. September erscheint.
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