Fischer-Appelt präsentiert hochkarätigen Aufsichtsrat

Donnerstag, 30. August 2012
Aufsichtsräte: Thomas Quaas, Norbert Klusen, Walter Conrads (v.l.)
Aufsichtsräte: Thomas Quaas, Norbert Klusen, Walter Conrads (v.l.)

Allzu viel Freude dürfte Thomas B. Quaas, von 2005 bis 2012 erfolgreich an der Spitze von Beiersdorf, bei der Lektüre der deutschen Wirtschaftspresse zuletzt nicht gehabt haben: Öffentlichkeitswirksam monierte sein Nachfolger Stefan Heidenreich, dass markentechnisch bei Beiersdorf zuletzt doch einiges suboptimal gelaufen und namentlich die Verpflichtung des US-Popstars Rihanna als Testimonial für Nivea eine ziemliche Dummheit gewesen sei. Wie auch immer: Ruf und Renommée von Quaas haben nicht nachhaltig gelitten, weshalb seine Verpflichtung als Aufsichtsrat bei Fischer-Appelt einen schönen Coup für die Hamburger Agenturgruppe darstellt. Der 60-jährige Quaas kommt nicht allein. Mit ihm zieht auch Norbert Klusen in das Gremium ein. Der 65-Jährige war seit 1993 in der Geschäftsführung der Techniker Krankenkasse, ist Honorarprofessor an der Uni Hannover und zudem seit 2004 Ehrensenator der Uni Bayreuth. Oberster Aufseher bei Fischer-Appelt wird Walter Conrads, der wie seine Kollegen aus der Wirtschaft kommt und von 2001 bis 2005 als CEO die Geschicke von Philips Deutschland leitete.

Alles in allem also ein überaus respektables Trio – und durchaus ungewöhnlich für den Aufsichtsrat einer Kommunikationsagentur. Die neuen Räte passen gut zum Anspruch von Fischer-Appelt, in der ersten Liga mitzuspielen. Aktuell sorgen die gut 280 Mitarbeiter für einen Honorarumsatz von rund 32 Millionen Euro. Fischer-Appelt versteht sich längst nicht mehr als schnöde PR-Agentur, sondern als "Föderation der Ideen", zu der auch Disziplinen wie Werbung, Design, digitale Kommunikation und Strategieberatung gehören. js
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