Finanzdienstleister punkten in Social Media mit Seriosität und Kundenorientierung

Freitag, 14. Januar 2011
Sparkasse Hanau: Kundenbindung durch regionale Angebote
Sparkasse Hanau: Kundenbindung durch regionale Angebote

Social Media kann für Finanzdienstleister eine attraktive Kommunikationsmöglichkeit sein: Vor allem zur Bindung kritischer Kunden sowie zur Hinführung jüngerer Kunden an die Marke können Facebook & Co genutzt werden. Dabei ist es jedoch wichtig, Kundenorientierung und Empathie zu zeigen. So lange Finanzdienstleister grundsätzliche Seriosität wahren und mit passenden Themen auftreten, ist Social Media für sie sinnvoll. Dies ergibt sich aus der Studie "Mode oder Trend? Social Media im Finanzdienstleistungsmarkt" des Marktforschungsinstituts You Gov Psychonomics. Besonders kompetente und kritische Kunden sowie Beratungsresistente sind an Social-Media-Angeboten von Finanzdienstleistern interessiert. Sie nutzen Social-Media-Anwendungen besonders häufig und nehmen die Aktivitäten von Finanzdienstleistern dort häufiger wahr als andere Gruppen. "Die Zielgruppen mit dem höchsten Potenzial haben einen sehr hohen Anspruch an Information, Beratung und Service", betont Studienleiterin Jutta Rothmund. "Kommunikation auf Augenhöhe ist für sie auch im Social-Media-Bereich ein absolutes Muss."

Inhaltlich sind Angebote mit informativen Mehrwert von größter Bedeutung für den Kunden. Hinweise auf Produktneuheiten oder verbesserte Konditionen, Tipps rund um das Thema Finanzdienstleistungen und Hinweise auf Aktionen und Veranstaltungen sind besonders attraktiv. Wichtig ist jedoch, dass Finanzdienstleister ihr Unternehmen und ihre Produkte verständlich präsentieren. Außerdem können sie via Facebook und Twitter Nähe und Regionalität herstellen.

Die Studie wurde von You Gov Psychonomics im Oktober 2010 durchgeführt. 1500 Bundesbürger ab 16 Jahren wurden online befragt, damit sind die Ergebnisse repräsentativ für Internetnutzer. Zusätzlich zur Befragung fanden auch zwei Online-Gruppendiskussionen statt. sw
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