Fiat-Chef Winkelmann stellt sein Führungsteam zusammen

Freitag, 12. März 2004

Der angeschlagene Autohersteller Fiat fährt in Deutschland fort mit der Umorganisation seiner Führungsmannschaft: Manfred Kantner leitet ab sofort die Business-Unit Fiat/Lancia. Sein Pendant für die Marke Alfa Romeo wird ab Mitte April Kirsten Rönnau. In diesen neu geschaffenen Vorstandspositionen als verantwortliche "Country Manager" berichten beide direkt an den Vorstandsvorsitzenden von Fiat Deutschland, Stephan Winkelmann, der erst im Februar das Steuer übernommen hat.

Der 38-jährige Kantner ist gelernter Kfz-Techniker und trat 1992 bei Steyr Automobil ein. Bei dem ehemaligen Importeur für Fiat in Österreich war er unter anderem als Leiter der Abteilung After Sales Marketing für Fiat verantwortlich. 1999 übernahm der Österreicher in der neu gegründeten Fiat-Dependance in der Alpenrepublik die Aufgabe des Sales Managers. Seit Dezember 2001 hatte er die Leitung der Business Unit After Sales inne.

Rönnau, 41, begann ihre berufliche Laufbahn 1989 bei Alfa Romeo, wo sie unter anderem als Communication Manager tätig war. 1996 wechselte die studierte Romanistin zu Smart ins Marketing und zwei Jahre später zum Autovermieter Sixt. Dort verantwortete sie das internationale Marketing. Seit 1999 war Rönnau in internationaler Verantwortung beim Konkurrenten Europcar in Paris tätig.

Als dritte Top-Personalie vermeldet Fiat einen neuen Vertriebschef: Peter Kainz übernimmt den Vorsitz der Geschäftsführung der Fiat-Vertriebsgesellschaft, in der die Aktivitäten der zurzeit vier deutschen Niederlassungen (Berlin, Hamburg, Rhein-Ruhr und Rhein-Main) gebündelt sind. Auch Kainz berichtet direkt an Winkelmann. Der 40-jährige Kainz ist studierter Anglist und Germanist. Seine automobile Laufbahn begann er 1996 bei Honda Austria in der Händlerbetreuung. 2001 übernahm er bei Fiat Österreich das Gebrauchtwagengeschäft. Seit September 2003 leitete er bei Fiat Schweiz die Züricher Niederlassung. rp
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