Fernsehen bei Kindern unangefochtener Freizeitfavorit

Mittwoch, 31. März 2004
Themenseiten zu diesem Artikel:

Stellenwert ARD ZDF


Das Spektrum der elektronischen Medien im Leben der Kinder hat sich in den vergangenen 13 Jahren erweitert, und ihr Stellenwert hat sich deutlich erhöht. Dabei steht Fernsehen nach wie vor an erster Stelle. Nichtmediale Freizeitaktivitäten haben etwas an Bedeutung verloren, bestimmen aber weiterhin den Alltag der Kinder. Dies sind die zentralen Ergebnisse der aktuellen Grundlagenstudie "Kinder und Medien" von ARD und ZDF. Für die Studie wurden bundesweit Kinder und deren Eltern befragt. Nach 1979 und 1990 liegt nun zum dritten Mal eine gemeinsam von ARD und ZDF initiierte Erhebung zum Freizeit- und Medienverhalten von Kindern vor. Erstmals wurden auch Vorschulkinder bzw. deren Eltern in die Untersuchung einbezogen.

Nach den Ergebnissen der Studie kommt dem Fernsehen nach wie vor der höchste Stellenwert unter den Medien zu. So sehen 83 Prozent der Sechs- bis 13-Jährigen nach eigenen Angaben jeden oder fast jeden Tag fern. 39 Prozent der Kinder haben auch einen eigenen Fernseher, das sind mehr als doppelt so viele wie in der Vergleichsstudie von 1990. Daneben spielen aber auch das Radio und andere akustische Medien wie CD oder Kassette eine wichtige Rolle im Leben der Schulkinder.

In der Häufigkeit der Nutzung folgt danach bereits der Computer, den die Kinder in der Freizeit zum Lernen, Arbeiten und Spielen verwenden. Zusätzlich zum Computer haben noch andere neue Medien wie Internet, Spielkonsole und Handy Eingang ins Leben der Kinder gefunden. Neben den neuen und alten elektronischen Medien spielen aber auch Bücher und Printmedien weiterhin eine nicht geringe Rolle in der Freizeit der Schulkinder. nr
Meist gelesen
stats