"Feel your heart beat!": Motto für den Eurovision Song Contest steht fest

Freitag, 14. Januar 2011
Lena tritt selbst die Titelverteidigung an. Ein gutes Konzept meint Thomas Schreiber von der ARD
Lena tritt selbst die Titelverteidigung an. Ein gutes Konzept meint Thomas Schreiber von der ARD

Lena Meyer-Landrut heißt die Siegerin, Düsseldorf ist Austragungsort, Stefan Raab, Anke Engelke und Judith Rakers sind die Moderatoren und jetzt steht auch das Motto für den Eurovision Song Contest fest. Der Claim "Fell your heart beat!" und ein animiertes Herz aus farbigen Lichtstrahlen werden das Erkennungszeichen des Musikwettbewerbs. Entworfen wurde das Konzept von der Agentur Turquoise aus London. Die Idee für das herzige Motiv kam von der Gewinnerin Lena Meyer-Landrut selbst. Nach ihrem Auftritt bei dem Contest in Oslo formte sie mir ihren Händen ein Herz, als Dank für alle Anrufe. Diese Geste hat die Agentur adaptiert und daraus das Konzept erarbeitet. Und so haben die Lichtstrahlen mehrere Funktionen. "Sie verbinden Länder, Menschen und Lieder und können in unterschiedlichen Farbkonstellationen Länderfarben abstrakt darstellen", sagt das NDR. Zum Einsatz wird das Motiv während der Finalshow am 14. Mai kommen sowie bereits bei den Halbfinals und im Rahmen der Werbekampagnen.

Dass Meyer-Landrut ihren Titel selbst verteidigt, hält ARD-Unterhaltungschef Thomas Schreiber für eine ungewöhnliche, aber dennoch überzeugende Idee. Die Sängerin genieße durch ihren Sieg bereits eine große mediale Aufmerksamkeit, weshalb ihre Titelverteidigung auch auf internationales Interesse stoßen wird. "Hätten wir nun einen Nachfolger in einer Show mit dem Namen 'Unser Star für Düsseldorf' gesucht, der junge Mann oder die junge Frau hätte im Vergleich zu Lena keine Chance gehabt. Gegen den Zauber des ersten Sieges nach 28 Jahren wäre jeder andere ein Epigone gewesen", sagt Schreiber gegenüber der "FAZ".

Und auch der Ansturm auf die Eintrittskarten für den Eurovision Contest bestätigen, dass das Konzept bislang aufgeht. Es wurden bereits mehr als 64.000 Karten verkauft, für das eigentliche Finale und das sogenannte "Juryfinale", die Generalprobe. Damit konnten mehr Karten verkauft werden, als Oslo insgesamt für sechs Veranstaltungen verkauft hat. hor
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